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“Medical Wellness” à la Oma

Geschrieben von Claudia am 06. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Gesundheit, Oma's Wellness Tipps

Alle Welt wartet auf die große Grippe-Welle und schimpft über Erkältungs-Wetter. Rennt zum Hausarzt oder in die Apotheke, meldet sich für Schutz-Impfungen an und deckt sich mit den einschlägigen Arzneimitteln ein. Und ich – ich setze bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zuerst mal Teewasser auf, hole das Glas Honig und die Teekanne raus, gehe rüber zum Tee-Regal und suche die Dose mit dem passenden Kräutlein. Ja, und dabei bin ich ins Grübeln gekommen. Und habe mich daran erinnert, wie das Thema Erkältung früher bei uns zuhause ablief.

Bei Oma war der Gang in die Apotheke noch etwas „Besonderes“, und Arzt-Termine eine „Ausnahme“. Bei Mutter kam das Thema erst auf den Tisch, wenn nichts Anderes half – und vorher wurde das kränkelnde Familienmitglied einer Hausmittel-Kur unterzogen:

  • Das Kind hat Schnupfen? Auf geht’s, an den Küchentisch gesetzt, Schüssel vor die Nase, Handtuch über den Kopf - Kamillendampfbad. Schön einatmen, und das Handtuch nicht ständig hochheben! Das Ganze ist übrigens gleichzeitig gut für die Gesichtshaut – öffnet die Poren, durchfeuchtet, lässt Entzündungen abklingen …
  • Halsschmerzen? Da wurde uns eine große Tasse heiße Milch mit Honig verabreicht. Und es musste  ordentlich gegurgelt werden, „damit sich der Schleim löst“ – mit lauwarmem Salbei-Tee oder Salzwasser. Brrrr.
    Ach ja: Die lieben Schmalz- oder Ölwickel! So heiß wie möglich aufgelegt, und den dicken Schal drum herum nicht vergessen - schön einmummeln, und die Wärme hat wirklich geholfen.
  • Kind, Du hustest ja! Das war der leckerste Teil – Fenchelhonig schlucken. Und irgendwelche Pastillen lutschen, die nach Anis schmeckten. Gewöhnungsbedürftig war die Variante Zwiebelhonig …
  • Richtige Erkältung? Jetzt lief das volle Programm an! Punkt 1-3 sowieso. Plus Heiße Zitrone und literweise mit Honig gesüßter Kräuter-Tee, „damit Du ordentlich ins Schwitzen kommst“. Täglich ein schönes heißes Bad, das nach Nadelhölzern und Menthol duftete – und die Nase frei machte. Und anschließend ging es ins Bett zum Aus-Schwitzen.
    Es ging viel ins Bett in der Erkältungs-Zeit - ausruhen, auskurieren. „Nicht lesen, Kind – schlafen!“ Und kontrolliert wurde das dann auch noch …

Zeit … Das ist das Stichwort. In meiner Kindheit nahm man sich Zeit zum Auskurieren. Zeit für „das volle Programm“. Zeit für seine Gesundheit. Und ist „sich Zeit nehmen“ nicht auch Teil des Wellness-Gedankens? Zeit zum Beispiel für ”moderne” Medical Wellness? http://www.wellness-finder.com/specials/wellness-sonderthemen/medical-wellness.html
 
Aber wer macht das heute noch? Da ist „mal schnell in die Apotheke gehen“ einfacher und passt besser zum Lebens-Stil. Schade eigentlich. Allein schon wegen der Nebenwirkungen. Denn wie sagte das meine Oma so schön? „Eine Erkältung auszukurieren dauert mit Medikamenten 2 Wochen – und ohne 14 Tage.“

PS.: Alle Tipps und Rezepturen beruhen auf traditionellen Überlieferungen und Erfahrungswerten, und sind nur bei leichten Gesundheitsstörungen anzuwenden. Über Risiken und Nebenwirkungen sowie mögliche allergische Reaktionen sprechen Sie bitte mit Ihrem Apotheker, und bei ernsthaften Erkrankungen suchen Sie bitte Ihren  Hausarzt auf!

PPS.: Und okay, ich gebe es zu – auch eine Hobby-Kräuterhexe geht gelegentlich in die Apotheke. Meistens  dann, wenn ihr „das volle Programm“ zeitlich zu viel wird  …

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Wellness und Blogger: Anne Schüller

Geschrieben von Elita am 05. Februar 2010
Abgelegt unter: Gast-Blogger

Anne M. Schüller ist Managementberaterin und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Sie arbeitet vor allem als Speaker auf kleinen und großen Bühnen im deutschsprachigen Bereich und ist deshalb viel unterwegs. Dann wiederum sitzt sie sich „den Popo platt”, denn sie schreibt jede Menge: Bücher, Fachbeiträge, Kolumnen usw. Sie hat, im wahrsten Sinn des Wortes, die halbe Welt bereist. Was die Gesundheit betrifft, hat sie die „guten Gene” ihres Papas geerbt. Und der hat immer gesagt, sie sei ein „Sonntagskind”.Was bedeutet für Sie Wellness?
Für mich heißt das, mit sich gut umzugehen, um einen stabilen Zustand des Well-Beeing zu erreichen, also mit sich selbst in Einklang zu sein und seine Werte leben zu können.

Was tun Sie für persönliche Wellness?
Definitiv derzeit zu wenig. Immer habe ich aber den guten Vorsatz, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr zur Ruhe zu kommen. Leider bin ich eine Getriebene, eine ewig Suchende und derzeit befinde ich mich auf der Suche nach Wissen. Da geht Stillstand garnicht.

Welche Wellness-Angebote nutzen Sie?
Ich wohne in München direkt an der Isar, kann also ab ins Grüne und ans Wasser, wann immer ich will. In schönen Hotels gehe ich nach meiner Arbeit manchmal in den Wellness-Bereich. Oft aber leider auch nicht, denn ich kann mir schlecht vorstellen, meinen Seminarteilnehmern oder Zuhörern in der Sauna nackig zu begegnen. Einmal im Jahr mache ich ein paar Tage Ayurveda in Südindien.

Wie lautet Ihr persönlicher Wellness-Tipp?
Ich habe keinen, meine Arbeit macht mich glücklich. Ich glaube, es ist schon fast ein wenig Luxus, sowas sagen zu können.

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Nach Schnee-Wellness kommt Schnee-Fitness

Geschrieben von Claudia am 02. Februar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Fitness

Gestern 10 Zentimeter Neuschnee im Westerwald, heute fast 30 Zentimeter. Und dabei stapeln sich die Schneeberge vor unserem Haus schon auf über 1,50 Meter Höhe. Große Eiszapfen hängen wie Damokles-Schwerter von der Dachrinne. Und auf dem Dach türmt sich der Schnee rund um den Schornstein zu bizarren Gebilden.

Mit ein bisschen Fantasie haben wir vor unserer Haustür eine alpine Schneelandschaft mit diversen Gipfeln in die Höhe geschippt. Die Bergspitzen gleichen teilweise eher dem Tafelberg, denn frau muss sie ja gelegentlich platt machen, damit noch mehr Schnee drauf passt. Und es schneit weiter und weiter und weiter …  Wohin nur mit der ganzen weißen Pracht?!

Um nicht völlig zu verzweifeln, habe ich heute beschlossen, dem Ganzen etwas Gutes abzugewinnen: Noch vor wenigen Tagen habe ich über das Winterschlaf-Syndrom geklagt und mir selbst Bewegung an der frischen Luft verordnet. Nuja, die habe ich jetzt. Ein, zwei Stunden täglich Fitness im Schnee, Tendenz steigend. Mit Besen, Schneeschaufel, Streusalz und verschiedenen Leibesübungen:

  • Da gibt es den “Schneeschaufel-Seiten-Schwung”, immer schön aus der Hüfte raus, um Neuschnee aufzunehmen, und als Konditions-Training.
  • Den “Schnee-Weitwurf” (nämlich auf die Bergspitzen hoch) zur Stärkung der Oberarm-Muskulatur - das wird vorwärts, rückwärts, und vor allem seitlich praktiziert.
  • Dann wäre da der “Besen-Drücker”, um den Schnee von der Eingangstreppe unter dem Geländer hindurch nach unten zu schieben - eine Geschicklichkeitsübung mit Schmackes, weil, es ist ja Eis unter dem Schnee dabei, und den Eiszapfen von oben muss man auch ausweichen …

Mir fallen bestimmt mit der Zeit noch mehr Übungen ein. Gerade denke ich über die richtige Technik für einen “Schneeschaufel-Hochsprung” nach - den brauche ich, wenn die Schneeberge noch weiter wachsen; ich bin ja nur 1,63 m groß.

Also werde ich mit der steigenden Herausforderung immer putzmunterer, quasi fit wie ein Turnschuh, habe ich beschlossen. Mein protestierender Rücken wird ignoriert; der bekommt nachts eine Wärmflasche. Ich mache jetzt Schnee-Fitness! Und freue mich über Tipps und Schnee-Fitness-Übungen von Mit-Schippern. 

PS: Es schneit weiter. Schneeschaufel und Besen stehen schon bereit …

PPS: Schade, dass ich zuhause keine Sauna habe - genügend Schnee zum “Abreiben” wäre da …für Wellness im Schnee

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Blogger und Wellness: Alexander Greisle

Geschrieben von Elita am 02. Februar 2010
Abgelegt unter: Gast-Blogger

Alexander Greisle unterstützt Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung neuer flexibler, kommunikations- und prozessförderlicher Arbeitsweisen. Er ist mit seiner Firma work.innovation Experte für New Work-Konzepte, organisatorische Büro- und Arbeitsgestaltung und für die IT-Unterstützung verteilt arbeitender Teams. Darüber hinaus trainiert und coacht er in den Themenfeldern Selbstorganisation, Medienkompetenz und im Überleben in der Informationsflut. Er schreibt das work.innovation Blog.

Was bedeutet für Sie Wellness?
Mir (oder besser: uns) etwas Gutes tun. Es geht ums Runterkommen, ums Abschalten vom Alltag aber auch um die Wertschätzung der eigenen Person.

Was tun Sie für Ihre persönliche Wellness?
Ganz unterschiedlich und oft spontan. Das kann was kleines sein, ein schönes Glas Wein mit Freunden, oder auch mal ein ausgedehnter Wellness-Tag oder -Urlaub. Auf jeden Fall gehört “schön Wohnen” dazu - als Schreibtischarbeiter und Meetingraumtourist sogar das körperliche Arbeiten im Garten oder am Haus.

Welche Wellness-Angebote nutzen Sie?
Zunächst mal alles, was Heim und Garten hergibt. Und dann die Bäder und Saunen der Region, die gerne auch eine Nummer kleiner sein dürfen. Wo ich so drüber nachdenke fällt mir auf, dass wir auch schon länger nicht mehr in unserem Geheimtipp-Wellness-Hotel, dem Waldhotel Bad Sulzburg im Schwarzwald, waren.

Wie lautet Ihr persönlicher Wellness-Tipp?
Bewußt tun, genießen, sich selbst wertschätzen. Bei meinen Seminaren fällt mir viel zu oft der gestresste Unterton auf. Schneller, höher, weiter. Wellness ist das genaue Gegenteil: ohne Stress, ohne Verpflichtung, ohne Leistungsdruck. Fünf Minuten frische Luft ist genauso gut und wertvoll wie der ausgedehnte Relax-Urlaub.

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Sport hilft gegen Nikotin

Geschrieben von Elita am 01. Februar 2010
Abgelegt unter: Fitness, Gesundheit

Sie rauchen noch? Inzwischen haben viele das Laster aufgegeben, aber die Entwöhnung fällt schwer. Was tun? Lauter einer Studie der Universität Exeter hilft Sport. Bewegung senkt das Verlangen nach Nikotin und erleichtert auch die Tabakentwöhnung. Die gute Nachricht, für alle die aufhören wollen: Bereits ein 15- minütiges, intensives Training auf dem Fahrrad reicht, um die Gier nach Zigaretten deutlich zu verringern. Klingt gut, finde ich. 

Rückfälle programmiert?
Rauchen ist nun mal eine Sucht und da gibt es das starke Verlangen nach Nikotin. Ein Grund für viele Rückfälle bei der Raucherentwöhnung sind Umweltreize, die der Nikotinsüchtige gewohnheitsmäßig mit Zigaretten verbindet. Wir alle kennen diese Reize, wie zum Beispiel der Kaffee zum Früstück, Alkohol in geselliger Runde, beim Telefonieren oder nach einem köstlichen Dinner. Das Rückfallrisiko sinkt, wenn sich die Wahrnehmung solcher Reize verringert. Der Trainer Wolfgang Hoffmann, Inhaber von spirit of health rät: “Trinken Sie statt Kaffee, morgens eine Tasse Tee, statt Alkohol, einen gesunden Saft und nach dem Essen lieber einen Espresso.”

Doch das beste Mittel gegen die Sucht ist Bewegung, Fitness, Sport treiben
Danach sind nämlich die Lungenbläschen weit geöffnet und die Giftstoffe einer Zigarette können sich viel einfacher und besser absetzen. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass man das Risiko einer Lungenerkrankung erhöht, wenn man unmittelbar nach dem Sport raucht.

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Frühlingsboten im Schneetreiben

Geschrieben von Claudia am 29. Januar 2010
Abgelegt unter: Allgemein

Draußen rieselt der Schnee – und wir drinnen haben langsam die Faxen dicke mit dem Dauerfrost da draußen. Und mit dem Schnee-Schippen. Die Meteorologen machen nicht viel Hoffnung auf dauerhafte Plus-Grade. Die Kälte klirrt. Der Schnee rieselt weiter.

Gut, dass es drinnen schön mollig warm ist. Wohl dem, der ein Holzfeuer hat und beim Knistern zuhören darf! Oder dem, der sich tapfer in den nächsten Supermarkt durchgekämpft hat. Da ist es natürlich auch warm. Aber vor allem: Da gibt es schon die ersten Frühlingsblumen! Hyazinthen, Narzissen und Tulpen
Lachen uns aus ihren bunt bemalten Töpfen an. Und Primeln in allen Farben wollen mitgenommen und bei uns zuhause auf den Tisch gestellt werden.

Ich gebe es zu: Ich konnte nicht wiederstehen. Und so sitze ich hier an meinem PC, schaue dem Schneetreiben draußen zu, sinniere über die Eiszapfen am Dache, und neben mir steht eine rot-gelbe Primel in einem roten Keramiktopf auf dem Schreibtisch und lacht mir immer wieder zu. So, als will sie sagen: Der Schnee hört irgendwann auf, zu rieseln - und der nächste Frühling kommt schneller, als wir denken!
Also quasi Wellness für meine winter-müden Augen …

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Blogger und Wellness: Gunilla Erdmann

Geschrieben von Elita am 26. Januar 2010
Abgelegt unter: Gast-Blogger

Gunilla Erdmann ist Biologin, angestellt an der Universität in Düsseldorf und zeitlgleich Medizinstudentin. Der Blog von Gunilla Erdmann heißt ”Just me“. 

Was bedeutet für Sie Wellness?
Wellness bedeutet für mich die Möglichkeit zu nutzen, mich aus dem Alltag auch mit all seinen elektronischen Begleiterscheinungen (Handy, Internet usw) komplett auszuklinken. Mir geht es primär darum, für eine gewisse, wenn auch nur sehr kurze Zeitspanne für nichts und niemanden erreichbar zu sein um mich besser zentrieren zu können und die eigene Mitte wieder zu finden.

 Was tun Sie für Ihre persönliche Wellness?
Ich meditiere regelmäßig und habe es mir zur Gewohnheit gemacht, in den späten Abendstunden am Rhein spazieren zu gehen. Sofern ich die Möglichkeit dazu habe, halte ich mich gerne in der Natur auf. Spaziergänge oder Joggen im Wald, am Rhein oder am Meer eignen sich hierzu hervorragend. Mit tierischer Begleitung werden sie gleich dreimal so erholsam. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist auch eine vernünftige Ernährung. Es ist nicht einfach, im universitären Alltag an gesundes Essen heran zu kommen. Kantinenessen macht krank - wie ich unlängst erfahren durfte. Insofern waren diverse Umstellungen nötig, um eine gesunde Ernährungsweise auch durchzusetzen.

Welche Wellness-Angebote nutzen Sie?
Ich habe bis vor kurzem regelmäßig die Sauna genutzt. Bis jetzt nutze ich nur wenige Angebote, aber spiele mit dem Gedanken, mir eine gute Schule für die Yogapraxis zu suchen und auch asiatische Massagen auszuprobieren.

Wie lautet Ihr persönlicher Wellness-Tipp?
„Auszeiten” kann man durchaus in seinen Alltag integrieren - fürs Zähneputzen findet schließlich auch jeder Zeit. Auch wenn es zu Anfang vielleicht schwer fallen mag, aber wie wäre es, eine halbe Stunde früher aufzustehen und die Zeit für sich selbst, z.B. für das Meditieren oder Yoga zu nutzen?

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Halten auch Menschen Winterschlaf?

Geschrieben von Claudia am 25. Januar 2010
Abgelegt unter: Oma's Wellness Tipps

Das frage ich mich derzeit immer öfter. Frühaufsteher war ich noch nie, aber dass ich jeden Tag sooo müde bin und sooo schlecht aus den Federn komme …

In meinem Mondkalender steht „Lüften“. Tue ich regelmäßig. Trotzdem gebe ich zu: Ich war seit Tagen kaum draußen an der frischen Luft. Die war auch nicht sonderlich einladend – Nebel, Nieselregen, Schneeregen, Matsch allüberall. Leiden wir Büro-schaffenden Menschenkinder an Winterschlaf-Symptomen, weil wir schlichtweg Sauerstoff-Mangel haben?

Wenn ich zurück denke, dann muss da etwas dran sein. Sowohl Oma als auch Mama haben in meiner Kindheit darauf bestanden, dass wir (fast) jeden Tag Zeit im Freien verbringen. Warm eingemummt, gut eingecremt, bei entsprechender Witterung mit unserem alten Holzschlitten im Schlepptau ging es in die Weinberge, wo die restliche Dorfjugend sich schon versammelt hatte. Und dann wurden mit Schlitten, Plastik-Bob oder Pappkarton die Abhänge erobert. Ab und an landete auch eine(r) im kleinen Dorfbach unten am Hügel und musste dann direkt patschnass nach Hause. Oder man strollte gemeinsam durchs Dorf. Oder am Waldrand entlang. Für Kinder gab es ja überall etwas zu entdecken.

Ich habe das Draußen-Sein in der Kälte nie lange am Stück ausgehalten. Dann ging es heim, in die warme Stube, trockene Klamotten anziehen, und einen schönen heißen Tee oder Kakao trinken. Bei allzu kalten Füßen folgte ein heißes Fußbad oder Bad. Wir waren in der Zeit fast nie krank. Und hatten jede Menge Energie. Instinktiv hatten Oma und Mama wohl das Richtige getan.

Ja, und heute fehlt mir das offensichtlich – diese tägliche Bewegung an der frischen Winterluft. Einmal wöchentlich in die Sauna reicht nicht. Also werde ich Bewegungs-Muffel heute mal meine Mittagspause zum Sauerstoff-Tanken nutzen und meinem Winterschlaf ein jähes Ende setzen!

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Deutsche träumen vom Wellness-Urlaub

Geschrieben von Elita am 22. Januar 2010
Abgelegt unter: Allgemein, Trends

„Ein Wellness-Urlaub gehört zu den beliebtesten Reiseträumen der Deutschen.” Sie können sich vorstellen, dass sich der WellnessFinder über diese Aussage freut. Aber woher wissen wir, dass 11,5 Millionen Deutsche einen Wellness-Aufenthalt favorisieren? Die Fachzeitschrift Top Hotel und der Deutsche Wellness Verband hat das Fachbuch „Spa 2010″ herausgebracht und da findet der Leser wichtige Infos über die Wellness-und Spa-Branche mit aktuellem Insider-Wissen.

Authentizität zählt
Gäste sind in den letzen Jahren kritischer geworden und darunter sind immer öfter Persönlichkeiten mit ausgeprägtem Selbstwertgefühl und Anspruch auf Individualität. Sie wollen emotional angesprochen werden, wollen begeistert werden und bei der Wohlgefühl-Vermarktung zählt immer mehr Authentizität. Tipps des Buches: Im Wellness-Segment ist den Hotels zu empfehlen, Gäste mit saisonalen Aktionen und Special-Events oder After-Sales-Produkten zu überraschen. Im Wellness-Marketing bestimme die Attraktivität der Persönlichkeit den Wert der Hotelmarke. „Letztlich entscheidet aber natürlich die erlebte Qualität darüber, ob Gäste zurückkehren und zu den wichtigsten Marketingpartnern eines Unternehmens werden oder nicht”, heißt es.

Wir empfehlen das kompakte Handbuch, weil der Leser von dem Profi-Wissen der Experten profitiert. Spa 2010 vermittelt viele Ideen und ein umfangreiches Know-how und letztlich profitiert der Gast davon, wenn die Inspirationen umgesetzt werden.

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Blogger und Wellness:Petra Schuseil

Geschrieben von Elita am 19. Januar 2010
Abgelegt unter: Gast-Blogger

Petra Schuseil ist Coach und Kommunikationsberaterin. Annähernd drei Jahre hat sie in Hongkong gelebt und gearbeitet. Dort hat sie mit dem Schreiben in ihrem Lebenstempo-Blog begonnen. Ihr geht es darum, dass Ihre Klienten mutig zu ihren Bedürfnissen und Werten stehen, das eigene Tempo finden und die ihre Berufung ausleben. Als Vielgereiste hat sie ihr erstes E-Buch geschrieben: Dim Sum sind kleine Herzenswärmer. Meine Zeit in Hongkong. (Das nun auf einen Verlag wartet).

Was bedeutet für Sie Wellness?
Wellness bedeutet für mich einen Tag - wenigstens alle acht Wochen - faul-sein, relaxen, entspannen … mich verwöhnen lassen … UND ist mir ganz wichtig. Ich kann das Faul-Sein gut haben. Gehört regelmäßig in meinen Kalender … Wellness ist ein Tempo-Drossel-Event … :-)

Was tun Sie für Ihre persönliche Wellness?
Schon immer habe ich einen Aufenthalt in einem Spa oder einer Sauna geliebt. In Hongkong war es ein Vergnügen fast wöchentlich für wenig Geld schnell mal eben eine Fussmassage oder Body-Massage zu buchen. Bis in die Nachtstunden hinein waren die entsprechenden Salons besucht. Deshalb gehe ich neuerdings in Frankfurt mit meiner Freundin (die wie ich zur gleichen Zeit in Hongkong lebte) zur Thai-Massage. So wie gestern erlebt: Ich komme in eine andere Welt … exotische Gerüche empfangen mich … schöne fließende Stoffe erfreuen mein Auge … die jungen Frauen erinnern mich an Begegnungen in Asien … fehlt nur noch das Meeresrauschen - das aber ist schon auf der CD zu hören … ein Fussbad zur Einstimmung … und dann wohlig ausstrecken auf der Matte. Es wird geknetet und gedrückt, massiert und gestrichen. Meine Gedanken kommen zur Ruhe, ich entspanne mich.
Außerdem gehört der regelmäßige Besuch bei meiner Kosmetikerin dazu. Ich rieche duftende Cremes, lasse meine Haut verwöhnen und schlummere weg bei einer Gesichtsmassage … Entspannung und Entschleunigung pur.

Welche Wellness-Angebote nutzen Sie?
Hier in der Umgebung: Das Kur-Royal in Bad Homburg bzw. ein Besuch im Bäderhaus in Bad Kreuznach.

Wie lautet Ihr persönlicher Wellness-Tipp?
Wenn ich nicht gleich morgens im nahen Ostpark jogge und danach ein paar Yoga-Übungen zelebriere, um meiner inneren Stimme zu lauschen und mich mit meinem Herzen zu verbinden, gehe ich auf jeden Fall täglich eine halbe Stunde an der frischen Luft stramm spazieren gehen/walken. ich atme die frisch Luft ein, gewinne Abstand, komme auf andere Gedanken,  mache ein paar Tai-Chi-Übungen, konzentriere mich dann auf die noch anstehenden To-do’s … höre die Stille …schalte ab für einen kurzen Moment.

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